Nachhaltiges Design

Nachhaltiges Design, Sustainable Design, Eco Design, Öko Design oder Green Design?

Design setzt Akzente, verschönert den Alltag, stimuliert die Sinne und weckt Emotionen. Mal mehr mal weniger, aber immer unter Berücksichtigung von Funktion und Nutzen. Durch die gezielte Verbindung mit dem Bewusstsein für Nachhaltigkeit, entsteht ein neues Kriterium für Design. Es geht nicht mehr primär um den Menschen und das Wecken von Emotionen, sondern um das gesamte System. Design übernimmt Verantwortung. Verantwortung für Mensch und Umwelt, Klima und Zukunft.

Schönheit und Ethik im Einklang

Sind Designprodukte, die eigentlich nur billiger Plastikmüll sind, wirklich schön? Sind nachhaltig produzierte Dinge, die nicht schön sind oder nicht funktionieren, wirklich nachhaltig? Für Lilli Green gehören das Gute und Schöne zusammen. Dabei ist auch die von der Natur gegebene Schönheit und das Spiel zwischen Naturmaterialien und menschlicher Gestaltung eine Inspiration für unsere Produktauswahl.

Was ist Nachhaltigkeit?

Eine erstmalige Verwendung des Begriffs Nachhaltigkeit im Sinne eines langfristig angelegten, verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource, formulierte der Förster Hans Carl von Carlowitz im Jahr 1713. Um ein nachhaltiges Handeln umzusetzen, sollte laut Carlowitz in einem Wald nur so viel abgeholzt werden wie der Wald in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Dieses Prinzip sollte garantieren, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt. Mit diesem Ansatz war der Grundstein für nachhaltiges Denken und Handeln gelegt.
Heutzutage steht Nachhaltigkeit oft auf drei Säulen: ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Manche Umweltschützer kritisieren, dass viele Unternehmen dieses Modell so benutzen, dass ökologisches, ökonomisches und soziales Handeln austauschbar werden, und letztendlich nur “schwache” Nachhaltigkeit gewährleistet ist.

Wir bei Lilli Green verstehen Nachhaltigkeit ganzheitlich; der Startpunkt ist die Bewusstmachung der Thematik. Der ökologische Anteil formt dabei die Basis. Nur wenn wir nachhaltig mit uns selbst, unseren natürlichen Resourcen, dem Klima und der Erde umgehen, können langfristig auch soziale und ökonomische Nachhaltigkeit gegeben sein. Dieses Prinzip ist auch die Basis für unsere Nachhaltigkeitskriterien.

Nachhaltigkeit durch Design

Design und Produktentwicklung können wesentlich zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Durch steigende Aufmerksamkeit für Plastikmüll und Ressourcenverschwendung, entstehen immer mehr Designansätze und Konzepte, die Lösungen präsentieren. Die Konzepte von Cradle to Cradle und Circular Design haben zum Ziel, den gesamten Materialkreislauf so zu gestalten, dass alle Komponenten wieder zu Wertstoff werden können und kein Müll mehr entsteht. Ökologisches Design setzt oft auf ökologische Naturmaterialien und plastikfreie Produkte. Verschiedene Ansätze, ein Ziel: mehr Nachhaltigkeit!

Weniger ist mehr

Nachhaltiges Leben bedeutet keinenfalls Verzicht! Durch einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt und den Dingen, die uns umgeben kann auch mehr Lebensfreude entstehen. Wir kaufen weniger, dafür schöne und hochwertige Qualitätsprodukte bevorzugt aus natürlichen und ökologischen Materialien. Als Designkonzept genießt das Less is More-Prinzip bereits große Beliebtheit: durch Weglassen unwichtiger Elemente bleibt nur die Essenz des Designs übrig.

Nachhaltiger Lebensstil

Bei der Gestaltung eines nachhaltigen Lebensstils lassen sich individuelle Akzente setzen: ob vegan, plastikfrei, Zero Waste, ökologisch, mit eigenem Gemüsegarten, als Selbstversorger autark lebend, in energiepositiver Stadtwohnung, als Fahrradfahrer oder Elektroautofan – jede(r) kann einen Beitrag leisten!